Biomasse regional optimal nutzen - Energie Ernährung-Erholung-Biodiversität

Projektakronym BRON
Projektbeschreibung

Biomasse ist eine Schlüsselressource ländlicher Regionen. Wertschöpfungsketten in der Landwirtschaft und der anschließenden Nahrungsmittelindustrie orientieren sich an der Verfügbarkeit und den Produktionsoptionen von Biomasse. Aber auch die regionsspezifischen Lebensräume jenseits von Äckern und Grünlandflächen weisen vielfältige Formen von Biomasse auf, die Landschaft und Naturraum prägen und seine Biodiversität und Schutzbedürfnisse definieren. Die Chancen wie Konflikte rund um die Etablierung von Bioenergie in den Regionen haben klar aufgezeigt: Nur ein Wissen um das, was eine Region an Biomasse nachhaltig zu produzieren fähig ist, und um das, was die unterschiedlichen gesellschaftlichen Nutzungsanforderungen und Schutzziele ausmacht, kann breite gesellschaftliche Diskussion um beste Formen der Produktion von Biomasse und ihres Einsatzes ermöglichen. Beste, smarte Lösungen decken die sozio-ökonomischen Bedürfnisse der verschiedenen Sektoren ab, die von Biomasse unmittelbar (Landwirtschaft, Ernährungs- und Bioenergiewirtschaft) abhängen oder unmittelbar davon betroffen sind (z.B. Tourismus, Naturschutz, Wasserwirtschaft). Ausgehend von einer Verbesserung regionaler Bioenergielösungen und Anforderungen des Natur- und Landschaftschutzes konnten wir in Modellregionen Nordwestdeutschlands in den Landkreisen Aurich und Ammerland Kooperationen zwischen verschiedenen Sektoren anschieben, die eine effizientere und nachhaltigere Biomasse- und Landnutzung verfolgen. Zielsetzung weiterer Aktivitäten soll es sein, diese Netzwerke und Zusammenarbeit noch „smarter“ zu machen. Dazu sollen einerseits weitere Sektoren in die Netzwerke eingebunden werden und andererseits diese auch um Stadt-Land Kooperationen ergänzt werden. Damit erschließen sich neue Wertschöpfungsansätze u.a. im Zukunftsfeld der Bioökonomie.

Handlungsfeld
  • Energie und Klima
Zeitraum seit 2008
Projektbeteiligte
Kommune / Verwaltung: Planungs-, Naturschutz-, Wasserwirtschafts- und Wirtschaftsabteilungen auf Gemeinde, Kreis- und Landesebene

Verein / Kammer: Landwirtschaftskammer; Naturschutzorganisationen; Wasser- und Küstenschutzverbände

Forschung / Bildung: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Stakeholder
  • Kommune / Verwaltung
  • Verein / Kammer
  • Forschung / Bildung
Zielgruppe
  • Kommune / Verwaltung
  • Bürger
  • Verein / Kammer
  • Unternehmen
  • Politik
  • Forschung / Bildung
Räumlicher Fokus des Projektes
  • ländlicher Raum
Land
  • D
Reifegrad des Projektes
  • Idee
  • Forschungsergebnis
  • Best Practice
Technologie
  • Energieversorgung
Ansprechpartner des Projektes
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Zentrum für Umwelt-und Nachhaltigkeitsforschung (COAST)
Herr Dr. Thomas Klenke
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg
Deutschland
Telefon: +49 (0)4417984799
weitere Projektinformationen

Zu finden in: Projekte

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