Technische und ökonomische Machbarkeit Energetischer Nachbarschaften (EN)

Projektakronym
Projektbeschreibung

Das Projekt verfolgt den Ansatz der Energetischen Nachbarschaften. Darunter wird ein Verbund von Unternehmen verstanden, die sich in räumlicher Nähe zueinander befinden und die die zur Durchführung ihrer üblichen Prozesse benötigte Energie und Energieüberschüsse so untereinander austauschen, dass insgesamt weniger Primärenergie verbraucht wird. Das Koppeln der Energiedomänen (Strom, Wärme, Kälte) ermöglicht den Ausgleich von Energiedargebot (Erzeugung und Bezug) und -bedarf, was einen kostengünstigen Einsatz von Energie zum Ziel hat. Eine Vorgabe ist, dass die Produktionsprozesse nicht beeinträchtigt werden dürfen. Das Projekt Energetische Nachbarschaften verfolgt das Ziel, gemeinsam mit den Unternehmen und den Kommunen bestmögliche Synergieeffekte herauszuarbeiten, Standortvorteile zu sichern sowie Gebiete gezielt mit unter Energieaspekten zueinander passenden Unternehmen zu entwickeln.Das Projekt gliedert sich in drei Arbeitsbereiche mit unterschiedlichen Schwerpunkten, an denen die Machbarkeit und die zu berücksichtigenden Rahmenbedingungen aufgezeigt werden sollen: 1.) Fokus Automatisierung von Prozessen: Schauplatz Gewerbegebiet Drielake/Wehdestraße/Stau (Oldenburg); konkrete energetische Nachbarschaftsbeziehungen und Potentiale zwischen hochautomatisierten Betrieben. 2.) Fokus Energiemodellierung: Schauplatz Gewerbe- und Industriegebiet Kayhauserfeld (Bad Zwischenahn); energetische Systembetrachtung (Strom/Wärme/Kälte) des Gebietes. 3.) Fokus Evaluation und Transfer der Erkenntnisse, Übertragbarkeit des EN-Konzeptes auf weitere, ausgewählte Gewerbe- und Industriegebiete in der Metropolregion Bremen–Oldenburg. Die im Projekt erstellte Machbarkeitsstudie wird im Ergebnis Kopplungsmöglichkeiten aufzeigen, Erfahrungen hervorbringen, wie die örtlichen Akteure an das Thema herangeführt werden können, und konkrete Umsetzungsperspektiven, aber auch weiterführende Forschungsfragen aufzeigen.

Handlungsfeld
  • Energie und Klima
  • Entsorgung und Recycling
Zeitraum 10.2014 bis 06.2015
Projektbeteiligte
Kommune / Verwaltung: Stadt Oldenburg

Verein / Kammer: mehrere Verbände und Einrichtungen

Unternehmen: mehrere KMU

Forschung / Bildung: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Hochschule Osnabrück

Stakeholder
  • Kommune / Verwaltung
  • Verein / Kammer
  • Unternehmen
  • Forschung / Bildung
Zielgruppe
  • Kommune / Verwaltung
  • Unternehmen
Räumlicher Fokus des Projektes
  • Stadtteil / Stadtquartier
Land
  • D
Reifegrad des Projektes
  • Idee
Technologie
  • IKT
  • Energieversorgung
Ansprechpartner des Projektes
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Department für Informatik, Abteilung Energieinformatik
Herr Jun.- Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg
Deutschland
Telefon: +49 (0)4419722240
weitere Projektinformationen

Zu finden in: Projekte

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