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Zukunftswerkstatt Smart City  -Technologien ermöglichen + Menschen beteiligen“ am 14. Oktober 2014 in Bremen

Im ersten Teil des Workshops ging es darum, für politisch interessierte und engagierte Menschen neue Wege der Teilhabe zu entwickeln. Dazu referierte Herr Sippel von der Stiftung Mitarbeit in Bonn. Die anregende Diskussion wurde auch durch Beiträge der Senatskanzlei und anwesender Bürgerschaftsabgeordneter unterstützt.

Im zweiten Teil des Workshops ging es um die Zukunft und die Wünsche zu einer Stadt der Zukunft. Im Rahmen eines World-Cafés konnten die Teilnehmer/innen erarbeiten, was technologisch in einer Smart City möglich ist, wohin die Entwicklung geht und insbesondere was nach Ihren Vorstellungen noch zu tun ist, um eine Stadt der Zukunft zu werden. Die vier Leitthemen Energieeffizienz, Mobilität, Information- und Kommunikationstechnologie sowie Beteiligungsmöglichkeiten bildeten dazu die Voraussetzung.

Die Idee des World Cafés ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Um den Diskurs zu vertiefen, wechseln die Teilnehmer mehrmals die Tische und die Gruppen werden durchmischt, um die verschiedenen Sichtweisen auf - und verschiedene Herangehensweisen an ein Thema voneinander kennenzulernen.

Dieses Format hat die TN begeistert. Es wurde der Wunsch geäußert, sich in gleicher Arbeitsweise erneut zu treffen, um zu vergleichen, was aus den Ideen geworden ist.
Besonders hervorgehoben wurde, dass dieses Format zwingt, seine Vorstellungen mit knappen aber konkreten Beschreibungen vorzustellen. Auch die wechselnden Tische/Perspektiven waren hilfreich.

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Unter den ausgewählten Überschriften wurden nachstehende Aussagen erarbeitet:

Digitale Infrastruktur „Ich bin 2030 vernetzt“

Digitaler Auftrag, Effizienz, auch digitale Organisation der Freizeit?

Ziele/Möglichkeiten?

Generationengerechtigkeit, Verkehrssteuerung, weniger PKW-Verkehr, mehr Grünflächen, weniger Emissionen, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft

Das menschliche Maß, selbst entscheiden können, Stopp sagen können, trotzdem teilhaben können.

Persönlich: Effizienzgewinne,  Zeitgewinn, Freiheit/Muße.

Regeln

Mitbestimmung (Skepsis), Kompetenz dazu? Hinterfragen, Bildung, Aufklärung.

Smart home

dezentrale Energieerzeugung, eigene Gestaltungsmöglichkeit, privater Schutzraum, Privatsphäre, persönliche Begegnung, öffentlicher Schutzraum, Sensibilität, Comnunity, Begegnung/Gemeinschaft = Individuen

(gesellschaftliche) Kontrolle über die Technik

Sensorik

Gläserner Bürger?!

Sicherheit vs. Überwachungsstaat

Missbrauch durch Oligopol

Weltweite Entwicklung große Disparitäten?

Automatisierung - Selbstbestimmung

Erleichterung Automatisierung

Informationsaustausch – Datenmanagement – persönliche Datenhoheit!

Sicherheit – Verweigerung aller Daten Fakten ins Netz zu stellen

Digitales Amt – einfacher – schneller – Prozessbeschleunigung

Verkehrsinfrastruktur – gläserner Autofahrer – Wege vermeiden – sich bewegen mit wenig Transportmasse

Kommunikation auf der Quartiersebene

Komfort, Vielfalt, Freiheit, ….?, med. Versorgung

 

Mobilität – „Ich bin 2030 mobil“

E-Mobility - Sexiness

Ausbau des Netzes , LNG (Synthetisch), Carsharing (auch in ländlichen Raum)bessere Verknüpfung mit ÖPNV – Fahrpläne: Berücksichtigung von Verkehrsströmen, private Ladestationen.

Stadt der kurzen Wege, dezentrale Strukturen, mobile Dienste – für ländliche Räume – fahrende Ärzte, Bibliothek auf Rädern etc…

Fahrrad

E-Bike, Lastenfahrräder, Nachbarschaftsstationen – Voraussetzung: Infrastruktur – Radwege etc.

Spaß-Mobility

Barrierefreie Mobilität

Genossenschaften „zur Mobilitätsvermeidung“

Mobil am Arbeitsplatz bis zum Arbeitsplatz

Schnelladeinfrastruktur – laden am Arbeitsplatz

Wasserstoff vs. Netzstrom? Regenerativ produziert

Power to Gas

Mobilitätskultur

Mobilitätskonzepte/Mobilität nutzen, wenn man sie braucht – ikT – basiert – zentrale Abrechnung

Tarif-/Modelle

City-Logistik-Systeme

Green-Shipping-Flying-leisen Schienengüterverkehr  + Logistik

ÖPNV als Informationsträger (lokale und regionale Informationen und Nachrichten) – augmented reality

Feinstaub-Budget/Emissionsbudget

CO2-Budget pro

Person und Unternehmen

Keine fossilen Brennstoffe mehr gebrauchen.

E-cargo-bike – Smart Transport CO2 neutral vom Ring bis innere City

Ampeln länger/schneller grün bei schlechtem Wetter für Fahrräder.

Anreize für Nahmobilität schaffen.

Co-working-space in ländlichen Räumen/Weserbergland

Gütermobilität mit Drohnen

 

Energiewende – „Ich lebe 2030 nachhaltig“

Plus Energie Haus

Solar, Windenergie, Speicher – FuE – „transportable“ Energie, Geothermie

Energie autark(e) Einheiten

Energie „Genossenschaften“

Umfeld/Nachbarschaft

Shareconomy

Kreislaufwirtschaft

Nachhaltig, Kreislaufwirtschaft, sozial, ökonomisch

Region

Konsens über Flächen-/Raumnutzung schaffen

Nahversorgung, Lebensmittel (Recycling), Arbeit und Freizeit, Logistik – Waren-/austausch (Wirtschaftsversorgung)

Kommune als Motivator „für Energieeffizienz

40 % weniger Energieverbrauch

Effizienz – Suffizienz

Überschaubare Räume schaffen

Nachhaltige Stadtplanung

Betroffenheit

Bewußtsein

Motivation

Mobilität

Individuelle Ökobilanz – betriebliche Ökobilanz von Wirtschaftsprüfern zertifizierbar.

Glaubwürdigkeit

 

Beteiligung – „Ich mache mit“

Online – Betroffenheit – vor Ort - Umsetzungszeitpunkt

Beteiligung: Wo? Auf Dauer? …?

Dagegen sein.

„Repräsentative“ Beteiligung durch Mandate … Lust auf Beteiligung? Zeit & Muße, Motivation?

Transdisziplinarität

Bedarf an Beteiligung wegen schrumpfender Parteien? – Neue Formen der Beteiligung notwendig?

Zeitaufwand Effizienz

Visualisierung

Anreize schaffen (auch immateriell)

- Anerkennung!

- Klima schaffen

Beteiligungs… - Arnstein 1976 – Form der Beteiligung.

Politische Partizipation schon vor einer Problemstellung – Erwartungsmanagement

Freiräume schaffen für Beteiligung „von unten“ – Selbstorganisation! – Bedarfe ablesen!

Zwischennutzung als Form von Partizipation

Identität, was cooles im Stadtteil zu haben („Beteiligung soll schön werden“)

Problem: Beteiligung als Reaktion statt Agitation.

Ist Beteiligung seriös?

Fachwissen – Arroganz der „Verwaltung“

Gesellschaftliche Störungen unterschiedlich

- hohe Bereitschaft

- Egoismus

Betroffenheit – Einforderung von Bürgerbeteiligung

Stadtgesellschaft braucht ehrenamtliches Engagement.

Genossenschaft als Beteiligungsform

Wille zur Veränderung

Machtverhältnisse – Farce

Um möglichst viele bei der Entwicklung smarter Ideen mitzunehmen, bedarf es für die jeweiligen Akteure auch spezifischer Ansprache- resp. Kommunikationsansätze. Denn es ist schon ein Unterschied, ob ich bestimmte Institutionen oder Nachbarschaftsgruppen gewinnen möchte. Auch sind dafür mit ziemlicher Sicherheit auch jeweils angepasste Formen der Beteiligung zu entwickeln, die so angelegt sein sollten, dass die Anschlussfähigkeit zu der jeweiligen Lebenswelten gewährleistet oder zumindest möglich ist.

 

Diese Ergebnisse sollen dazu dienen, vorhandene oder neue Projektideen zu generieren. Im Rahmen der Interreg Abschlussveranstaltung in Assen am 10. Dezember 2014 werden sie dann vorgestellt.

 

 

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