Wachstumsregion Ems-Achse

Hoch im Norden – mitten im Leben

Karte Region Ems-Achse

Die 2006 gegründete Wachstumsregion Ems-Achse ist ein Bündnis von über 500 Unternehmen, Kommunen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Kammern und Verbänden in ganz Ostfriesland (Landkreise Wittmund, Aurich, Leer und kreisfreie Stadt Emden), im Emsland und in der Grafschaft Bentheim. Durch ihre zentraleuropäische Lage knüpft die Ems-Achse an bestehende Ost-West-Verbindungen an und ist zugleich Bindeglied zwischen der deutschen Nordseeküste, dem Ruhrgebiet/Nordrhein-Westfalen und der Niederlande.

Die Ems-Achse ist hauptsächlich in den Arbeitsbereichen Netzwerkbildung, Infrastruktur und Fachkräfteinitiative tätig. Dabei setzt sie auf die Unterstützung der verschiedenen Kompetenzzentren in den Bereichen Automotive, Energie, IT, Kunststoff, Logistik, Maritime Wirtschaft, Metall- und Maschinenbau sowie Tourismus. Die Kompetenzzentren entwickeln regelmäßig neue Projekte, zum Beispiel das in INTERREG VA geförderte Projekt „MariGreen“ im Bereich von GreenShipping-Technologien und –Entwicklungen.

Das durch die MARIKO GmbH koordinierte Projekt MariGreen verfolgt einen integrativen Ansatz zur Entwicklung und Durchsetzung von GreenShipping-Technologien und -Entwicklungen im deutsch-niederländischen Grenzraum. Die 12 Teilprojekte von MariGreen dienen der Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren insbesondere zur Verbesserung der Umweltbilanz, aber auch der perspektivischen Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Schifffahrt. Ziel des Projekts MariGreen ist es, die maritime Wirtschaft, vor allem kleine und mittlere Unternehmen, auf die zukünftigen Anforderungen des Umweltschutzes, des Klimaschutzes und der Ressourcen- und Energieeffizienz in der Schifffahrt vorzubereiten (http://marigreen.eu/).

Zudem wird in der nördlichen Wachstumsregion Ems-Achse eines der fünf „SINTEG-Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende“ umgesetzt. Mit Hilfe dieser Schaufenster möchte die deutsche Bundesregierung Antworten für die zukünftigen technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen der Energiewende entwickeln lassen. Eines der fünf Schaufenster ist „enera – der nächste große Schritt der Energiewende“. Das Konsortium besteht aus 32 Partnern aus Wirtschaft, Universitäten und dem Landkreis Aurich. Die enera-Modellregion setzt sich aus den Landkreisen Wittmund, Friesland und Aurich sowie aus der Stadt Emden zusammen.

 Dabei steht enera für die Realisierung des nächsten großen Schrittes der Energiewende in einem Wertschöpfungsnetzwerk aus neuen und „klassischen” Akteuren der Energiewirtschaft.
Durch technologische Weiterentwicklung, Vernetzung auf Basis neuer Marktmechanismen und eine durchgehende Digitalisierung wird ein stabiles und volkswirtschaftlich optimiertes Energiesystem garantiert, worin sich neue, auch disruptive Geschäftsmodelle und Innovationen zügig entwickeln können. So entsteht aus dem technischen und digitalen Zusammenwirken von Netz, Markt und Daten ein Inkubator für die Energiewende. Zwei Aspekte des Handelns stehen dabei im Fokus des Projektes: Das Aufbrechen etablierter Strukturen, Grundüberzeugungen und Herangehensweisen auf der einen Seite und die Stabilität sowie Sicherstellung der Energieversorgung auf der anderen Seite (http://www.energie-vernetzen.de/index.html).

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